Krankenversicherung und Beiträge für Angestellte ab 2019

Profitieren Sie von der Pflichtversicherung in unserer Krankenkasse

Als Arbeitnehmer wird einem viel abverlangt. Daher ist es besonders wichtig, gesund und fit zu bleiben, um Beruf und Alltag meistern zu können. Dafür benötigen Sie eine zuverlässige Krankenkasse an Ihrer Seite – eine, die mehr ist als eine bloße Pflichtversicherung.

Vorteile für Beschäftigte in der DAK-Gesundheit

Die DAK-Gesundheit steht in jeder Lebensphase an Ihrer Seite – mit den passenden Leistungen und ausgezeichnetem Service. Profitieren Sie zum Beispiel von folgenden Vorteilen:

  • Beiträge sparen mit Wahltarifen
  • Geld zurück mit Bonusprogramm
  • Vergünstigte Zahnmedizin
  • Bezuschussung von Gesundheitskursen
  • Erreichbarkeit rund um die Uhr

Pflichtversicherung in der Krankenkasse

Für Arbeitnehmer besteht in Deutschland grundsätzlich Krankenversicherungspflicht. Das bedeutet, Beschäftigte müssen sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern. Diese können Sie frei wählen. Die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung besteht nur, wenn Sie 2019 regelmäßig nicht mehr als 5062,50 Euro monatlich (60.750 Euro jährlich) verdienen. Überschreiten Sie die Grenze, sind Sie versicherungsfrei. Sie können sich dann freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern.

Beiträge zur Krankenversicherung für Beschäftigte

Die Beiträge für Beschäftigte werden prozentual aus dem monatlichen Bruttogehalt ermittelt. Das gilt für monatliche Einkommen bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze, 2019 monatlich 4537,50 Euro. Liegt das Gehalt über diesem Betrag, wird der Krankenkassenbeitrag anhand der Beitragsbemessungsgrenze errechnet und nicht anhand des tatsächlichen Einkommens.

Beitragssatz 

Der Beitragssatz zur Krankenversicherung beträgt bei der DAK-Gesundheit 16,1 Prozent. Er setzt sich zusammen aus dem allgemeinen gesetzlichen Beitragssatz von 14,6 Prozent und dem kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz von 1,5 Prozent. Den allgemeinen Beitrag teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ab 2019 wird auch der kassenindividuelle Zusatzbeitrag paritätisch, also jeweils zur Hälfte, geteilt. Beide zahlen dann einen Beitragssatz von 8,05 Prozent. Sie als Beschäftigter profitieren dadurch und sparen ab Januar 2019 bei den Beiträgen zur Krankenversicherung.

Haben Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Krankengeld, zahlen Sie einen ermäßigten Beitragssatz in Höhe von 14 Prozent. Auch hier kommt der kassenindividuelle Beitragssatz von 1,5 Prozent hinzu. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich die Beitragszahlung hälftig. 

 Krankenversicherung

Beitragssatz in Prozent

Allgemeiner Beitragssatz

14,6

Kassenindividueller Zusatzbeitrag

1,5

Anteil Arbeitnehmer

8,05

Anteil Arbeitgeber

8,05

 

 

Ermäßigter Beitragssatz für Arbeitnehmer ohne Krankengeldanspruch

14,0

Kassenindividueller Zusatzbeitrag

1,5

Anteil Arbeitnehmer

7,75

Anteil Arbeitgeber

7,75

Beiträge zur Krankenversicherung im Mini-Job 

Es gibt zwei Arten von Mini-Jobs:

  • geringfügig entlohnte Beschäftigungen, bei denen das Arbeitsentgelt monatlich 450 Euro nicht übersteigt
  • kurzfristige Beschäftigungen, die von vornherein auf drei Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr befristet sind

Geringfügig entlohnte Beschäftigungen

In geringfügig entlohnten Beschäftigungen bis 450 Euro Monatsgehalt sind Sie versicherungsfrei in der Krankenversicherung und zahlen keine Beiträge. Ihr Arbeitgeber zahlt für Sie Pauschalbeiträge in Höhe von 13 Prozent beziehungsweise 5 Prozent bei Beschäftigungen im Privathaushalt.

Kurzfristige Beschäftigungen

In kurzfristigen Beschäftigungen dürfen Mini-Jobber nur befristet und nicht regelmäßig arbeiten. Die Höhe des Verdienstes ist unerheblich. Auch hier sind die Mini-Jobber versicherungsfrei in der Krankenversicherung. Der Arbeitgeber muss keine Pauschalbeiträge zahlen.

Die Beurteilung und Abwicklung der Beiträge übernimmt die Minijob-Zentrale.

Beiträge zur Krankenversicherung im Midi-Job

Liegt Ihr monatliches Arbeitsentgelt zwischen 450,01 Euro und 850,00 Euro, handelt es sich um einen Midi-Job. In dem sogenannten Gleitzonenbereich richtet sich Ihr Beitrag an die Krankenkasse nach einer besonderen Berechnungsformel. In dieser Formel reduziert ein Faktor die Höhe Ihres Gehalts. Dadurch sinkt Ihr Beitrag zur Krankenkasse. Ihr Arbeitgeber zahlt seinen Anteil aus dem ungekürzten Einkommen.

Für Auszubildende, Praktikanten, Freiwillige im sozialen oder ökologischen Jahr sowie Studenten in dualen Studiengängen mit einer Vergütung bis zu 850,00 Euro gelten die Gleitzonenregelung nicht.

Mehr Informationen zur Gleitzone finden Sie unter den Informationen für Arbeitgeber.

  

 

Zuletzt aktualisiert:
Thu Dec 13 06:02:19 CET 2018

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