
Der Wettbewerb für ein gesundes Miteinander startet in eine neue Runde
Es geht wieder los: Auch in diesem Jahr suchen wir engagierte Initiativen aus den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege, die sich für ein gesundes Miteinander einsetzen. Nach der beeindruckenden Resonanz im vergangenen Jahr mit rund 500 Bewerbungen knüpfen wir an diesen Erfolg an und freuen uns auf viele neue inspirierende Projekte.
Gesucht werden Initiativen, die mit ihrem Engagement Werte wie Respekt, Toleranz und Gemeinschaft stärken und damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Sie sind die „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ – und genau diese möchten wir auch in diesem Jahr wieder sichtbar machen und auszeichnen.
Sechs Jahre gesundes Miteinander
2026 geht unser Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ bereits in die sechste Runde. Insgesamt haben uns schon über 2000 Bewerbungen erreicht. Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf neue Projekte und darauf, ein klares Zeichen zu setzen für Respekt, Toleranz und gelebten Gemeinsinn.
Überall im Land engagieren sich Menschen in Projekten und Initiativen für Gesundheitsförderung, Prävention und Pflege – oft ehrenamtlich und mit großem Einsatz. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Genau diesen engagierten Gesichtern geben wir mit unserem Wettbewerb erneut eine Bühne und machen ihr Wirken sichtbar.
Wer macht mit?
Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf vielfältige Bewerbungen von ehrenamtlichen Projekten, die sich in der Gesundheitsförderung und Prävention engagieren und damit ein gesundes Miteinander stärken.
Bewerben können sich Initiativen aus unterschiedlichen Bereichen, zum Beispiel:
Vereine und Gruppen
Verbände und Organisationen
Betriebe
Gesucht werden Projekte, die die Vielfalt des Engagements in unserer Gesellschaft widerspiegeln – von Bewegungsangeboten für Kinder oder ältere Menschen über Schulaktionen zur Suchtprävention bis hin zu interaktiven Anti-Stress-Kursen in Betrieben.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch in diesem Jahr auf Projekten rund um die häusliche Pflege: Herausragende Ideen in diesem Bereich haben die Chance auf eine Auszeichnung mit Sonderpreisen.
Warum gibt es den Wettbewerb?
Doch an dieser Stelle hapert es: Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK macht deutlich, dass viele Menschen das gesellschaftliche Miteinander kritischer sehen. 77 Prozent der Deutschen sagt, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft in den vergangenen drei Jahren deutlich schlechter geworden sei. Entsprechend empfinden rund zwei Drittel das soziale Miteinander aktuell als eher schlecht oder sehr schlecht. Im Alltag macht sich das für viele deutlich bemerkbar: 86 Prozent nehmen häufiger fehlenden Respekt und Beleidigungen wahr, 81 Prozent beobachten eine zunehmende Aggressivität. Und auch das Gefühl, dass Egoismus zunimmt, ist weit verbreitet – das sagen 79 Prozent der Befragten.
Gleichzeitig gibt es aber auch eine klare Überzeugung: Ein stärkerer sozialer Zusammenhalt tut gut – dem Miteinander und der Gesundheit. Mehr als drei Viertel (78 Prozent) sind überzeugt, dass sich ein besseres soziales Miteinander auf jeden Fall positiv auf das körperliche und psychische Wohlbefinden auswirken kann. Mit Blick auf diese Ergebnisse freuen wir uns, auch dieses Jahr wieder Menschen zu prämieren, die sich mit beispielhaften Projekten für ein gesundes Miteinander einsetzen.
Die Preisgelder für Siegerinnen und Sieger von Bund und Ländern
| 1. Preis | 2. Preis | 3. Preis | Sonderpreis Pflege | |
|---|---|---|---|---|
| Bundesebene | 3.000 Euro | 2.000 Euro | 1.000 Euro | 1.000 Euro |
| Landesebene | 750 Euro | 500 Euro | 300 Euro | 500 Euro |
Das ist unsere Bundesjury
Schirmherrschaft
Bund
Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Foto: Dominik-Butzmann photothek
„Gesundheit ist kein Thema nur für eine alternde Gesellschaft – sie betrifft uns alle, ob jung oder alt. Sie bedeutet weit mehr, als einfach nicht krank zu sein. Gesundheit heißt: sich körperlich wohlfühlen, mental im Gleichgewicht bleiben und ein soziales Netz haben, das trägt. Sie lebt von Prävention, guter Pflege und verlässlicher Versorgung“, sagt Bundesfamilienministerin Karin Prien als neue Schirmherrin des Wettbewerbs „Gesichter für ein gesundes Miteinander“. „Wenn wir als Gesellschaft wieder enger zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen, profitieren wir alle. Darum freue ich mich, dass die DAK-Gesundheit mit diesem Wettbewerb Projekte auszeichnet, in denen Menschen sich genau dafür einsetzen – für ein gesundes Miteinander in jeder Lebensphase. Gerne habe ich deshalb die Schirmherrschaft darüber übernommen. Ich wünsche dem Wettbewerb viel Aufmerksamkeit und Erfolg.“
Bayern
Judith Gerlach, Gesundheits- und Pflegeministerin in Bayern
Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
„Respekt, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung bilden das Fundament einer starken Gemeinschaft. Wo Menschen einander zuhören, Verantwortung übernehmen und Vielfalt als Bereicherung verstehen, entsteht echter Zusammenhalt. Der DAK-Wettbewerb "Gesichter für ein gesundes Miteinander" stellt Menschen in den Vordergrund, die sich mit ihrem Engagement und ihrer Überzeugung genau dafür einsetzen und damit im Alltag einen Unterschied machen. Sie fördern damit auch die Gesundheit und das Wohlbefinden in Schulen, in Familien oder am Arbeitsplatz. Aus diesem Grund habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft für diesen Wettbewerb übernommen."
Berlin
Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege
Foto: Nils Bornemann
„In der aktuellen Situation, in der die Zahl der Pflegebedürftigen stetig ansteigt, wird deutlich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement in der Pflege ist. Die Herausforderungen bei der Sicherung von Fachkräften sind enorm, und wir müssen gemeinsam Lösungen finden. Ich möchte meinen aufrichtigen Dank an all jene Nachbarn und Nachbarinnen aussprechen, die sich um die älteren Menschen in ihrer Umgebung kümmern, sie im Alltag unterstützen und ihnen zur Seite stehen. Jede Initiative, die sich der Entlastung pflegender Angehöriger widmet, verdient unsere Anerkennung und Unterstützung. Selbsthilfegruppen, die oft auf freiwilliger und nicht gewinnorientierter Basis arbeiten, sind ein weiterer wichtiger Baustein in unserem sozialen Gefüge. Dieses Engagement verdient unser aller Respekt und Wertschätzung. Deshalb übernehme ich auch in diesem Jahr wieder sehr gerne die Schirmherrschaft für den DAK-Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander."
Bremen
Dr. Andreas Bovenschulte, Bürgermeister Bremen, Präsident Bremer Senats
Foto: Senatskanzlei, Freie Hansestadt Bremen
„Gemeinschaft ist mehr als ein gesellschaftliches oder soziales Thema. Gemeinschaft hat auch viel mit Gesundheit zu tun. Wer einsam ist, dem geht es mindestens psychisch, oft aber auch körperlich nicht so gut. Im guten, freundschaftlichen Miteinander geht es uns allen einfach besser. Mit ihrem Wettbewerb "Gesichter für ein gesundes Miteinander" setzt die DAK genau da an. Er sucht die Menschen, die Initiativen starten oder pflegen, die Menschen zusammenbringen und Hilfe bieten. Die gesundheitliche Prävention ist dabei natürlich eines der ganz großen Themen. Ob Bewegung oder Ernährung – es gibt so viele gute Möglichkeiten, im Miteinander mit anderen die eigene Gesundheit und die der anderen zu fördern. Auch in funktionierenden Nachbarschaften finden sich ungezählte gute Beispiele für den Grundgedanken dieses Wettbewerbs: Wer alte, kranke, pflegebedürftige Menschen in der Nachbarschaft hat und sind einfach mal bei ihnen meldet, Hilfe oder Besorgungen anbietet, leistet nicht nur unmittelbare Lebenshilfe – sie oder er sorgt auch dafür, dass der Vereinsamung nebenan keine Chance geboten wird. Ich danke daher allen, die sich entsprechend engagieren. Jedes Projekt ist an sich schon mal preiswürdig. Ich wünsche allen Teilnehmenden viel Erfolg."
Hamburg
Staatsrat für Gesundheit, Tim Angerer:
Foto: Staatskanzlei Hamburg
„Gesundheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind untrennbar miteinander verbunden. Als Sozialbehörde ist es unser Ziel, allen Menschen die Möglichkeit zu geben, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben – unabhängig vom Gesundheitszustand oder dauerhaften Beeinträchtigungen. Besonders wichtig ist es auch, diejenigen zu stärken, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen und Verantwortung übernehmen. Gerade im Bereich der Gesundheitsförderung sowie in der Versorgung und Pflege sind es oft die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler, die mit ihrem Einsatz Projekte und Hilfsangebote erst möglich machen. Deshalb begrüße ich es sehr, dass der DAK-Wettbewerb ehrenamtliches Engagement dieser Handlungsfelder in Hamburg sichtbar macht. In diesem Jahr feiern wir bereits das fünfjährige Bestehen dieses bedeutsamen Wettbewerbs. Es ist mir eine große Freude, auch in diesem Jubiläumsjahr wieder die Schirmherrschaft zu übernehmen und bin gespannt auf die inspirierenden Projekte, die uns erwarten."
Mecklenburg-Vorpommern
Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Foto: Ecki Raff
„Gesundheit hat viele Facetten – körperliches und seelisches Wohlbefinden, aber auch den sozialen Austausch. Ein gesundes Miteinander entsteht, wenn wir einander die Hand reichen, aufeinander achten und gemeinsam statt nebeneinander leben. Genau darauf setzen wir auch als Landesregierung, zum Beispiel mit dem Pakt für Pflege, unserer Engagementstrategie für ein starkes Ehrenamt oder mit dem Runden Tisch gegen Einsamkeit. Weil es zudem viele weitere engagierte Akteure im Land gibt, die sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen, übernehme ich in diesem Jahr sehr gern die Schirmherrschaft des Wettbewerbs und freue mich auf viele inspirierende Bewerbungen.“
Niedersachsen
Olaf Lies, Ministerpräsident aus Niedersachsen
Foto: Niedersächsische Staatskanzlei/Henning Scheffen
„Glücklicherweise gibt es in Niedersachsen zahlreiche gute Vereine, Organisationen, Betriebe und Initiativen, die sich für ein gesundes Miteinander und einen noch besseren sozialen Zusammenhalt einsetzen. Insofern freue ich mich sehr über diesen Wettbewerb und wünsche mir viele spannende Einsendungen.“
Nordrhein-Westfalen
Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales
Foto: Land NRW / Ralph Sondermann
„Der Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ der DAK-Gesundheit zeichnet Menschen und Initiativen aus, die sich im Bereich Gesundheitsförderung, Prävention und Pflege ehrenamtlich für andere stark machen. Gerne unterstütze ich die Initiative auch in diesem Jahr als Schirmherr. Denn ich bin davon überzeugt, dass wir uns gemeinsam für ein gesundes Miteinander einsetzen müssen, um die Herausforderungen der heutigen Zeit bewältigen zu können. Ich finde es daher wichtig, dass wir die Menschen würdigen, die sich in besonderem Maße um andere kümmern.“
Saarland
Dr. Magnus Jung, Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit
Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit Saarland.
„Der Wettbewerb „Gesichter für ein Gesundes Miteinander“ rückt diejenigen in den Mittelpunkt, die sich jeden Tag auf unterschiedlichste Weise dafür einsetzen, ein gesundes Miteinander in der Gesellschaft zu schaffen. Denn ein gesundes Miteinander entsteht nicht von allein. Es wächst dort, wo Menschen einander mit Respekt begegnen, Unterschiede als Bereicherung verstehen und Verantwortung füreinander übernehmen. Deswegen ist es wichtig, Projekte zu würdigen, die die gesundheitliche Prävention in allen Gruppen der Gesellschaft fördern. Prävention ist die Grundlage für eine langfristig gute Gesundheit und kann die Lebensqualität maßgeblich verbessern.“
Sachsen
Petra Köpping, Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen
Foto: Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
„Eine starke und lebenswerte Gesellschaft braucht ein gutes Fundament – und das ist ein gesundes Miteinander. Das bedeutet, einander mit Wertschätzung und Respekt zu begegnen und unsere Vielfältigkeit zu akzeptieren. Wenn wir aufeinander hören, uns gegenseitig unterstützen und annehmen, dann schaffen wir ein Klima, in dem wir uns alle wohlfühlen können. Und das ist ein echter Gewinn für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Der Wettbewerb würdigt das Engagement vieler Menschen für ein gutes und gesundes Miteinander in hervorragender Weise. Daher unterstütze ich ihn gern und bedanke mich bei Allen, die sich für unsere Gemeinschaft stark machen.“
Schleswig-Holstein
Daniel Günther, Ministerpräsident in Schleswig-Holstein
Foto: Frank Peter
„Es gibt viele Projekte und Initiativen, die mit großem Engagement und guten Ideen einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Menschen in unserem Land leisten. Ein gesundes Miteinander ist für jede und jeden persönlich wichtig, aber auch für uns alle als Gesellschaft. Bei dem Wettbewerb ‚Gesichter für ein gesundes Miteinander‘ stehen vorbildliche und wegweisende Projekte im Blickpunkt, die von vielen engagierten Menschen getragen werden. Das unterstütze ich als Schirmherr sehr gerne!“
Thüringen
Mario Voigt, Thüringer Ministerpräsident
Foto: Guido Werner
„Der Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ macht sichtbar, was unser Land im Innersten zusammenhält: Menschen, die Verantwortung übernehmen, füreinander einstehen und mit Herz und Tatkraft das Leben ihrer Nächsten verbessern. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Dank. Deshalb habe ich auch in diesem Jahr gerne wieder die Schirmherrschaft für diesen großartigen Wettbewerb übernommen.
Gerade in bewegten Zeiten zeigt sich: Zusammenhalt ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine tägliche Aufgabe. In Thüringen, dem Grünen Herzen Deutschlands, wissen wir, wie wichtig Respekt, Rücksichtnahme und Nächstenliebe sind. Sie sind der Puls unseres Gemeinwesens.
Die vielen Initiativen und Projekte dieses Wettbewerbs stehen beispielhaft für eine lebendige Zivilgesellschaft. Sie stärken Gesundheit – nicht nur körperlich, sondern auch sozial. Damit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag für die Zukunft unseres Landes.
Ich danke allen Teilnehmenden für ihren Einsatz und wünsche dem Wettbewerb 2026 viel Erfolg und große Aufmerksamkeit."






